Darf ich vorstellen: Hein vom Gesangsverein

Aus meinen Aufzeichnungen:

Hein Badony (16) ist in Elf Meter der einzige Überlebende des Busunglückes. Er ist Sohn des Leiters des Gesangsvereins (Lothar Badony) und wurde als Kind gehänselt, weil er dort mitsingen musste. Als er älter wurde, macht ihm zum einen das Singen ein bisschen Spaß, zum anderen ist er sehr beliebt in der Schule, allerdings ein bisschen zurückhaltend, obwohl er nicht wirklich schüchtern ist. Eher hat er keine Lust auf Kontakte. Hein ist ein sportlicher Typ. Mit seiner Mutter kommt er gut zurecht, im Buch ist er mit Leon befreundet, dem schüchternen Rocker.

Für die Personen, die in meinen Büchern mitspielen, fertige ich anhand einer Tabelle eine Charakterisierung an und überlege mir Aussehen, Soziale Situation, Verhalten, Interessen, Wertvorstellungen, Vorlieben, Ängste, Wünsche, zentrale Charaktereigenschaften und vieles mehr. Wobei ich gerade hinsichtlich des Aussehen beim Schreiben oft eine Mischung aus zwei realen Personen vor mir habe. Zu Hein habe ich in etwa folgendes notiert: Er hat sich immer eine kleine Schwester gewünscht. Seine Stimme ist etwas brüchig. Dass sein Vater Lehrer war und Vorbildfunktion hatte, war für Hein nicht immer leicht. Er ist recht genügsam, träumt davon, später mal mindestens so viel Geld zu haben wie seine Eltern. Eine Abneigung hat er gegenüber Chaos und dicken Mädchen. Heins größter Wunsch: Eine Fahrt zum/auf dem Nürburgring.